
Künstl.-wiss. Mitarbeiterin für Ästhetik
Wissenschaft
Valeska Bührer studierte Germanistik, Kunstgeschichte, Kommunikationsdesign und New Media Studies an der Universität Stuttgart, Merz Akademie Stuttgart und University of Portsmouth (GB). Sie arbeitete u.a. als Programmkuratorin für die Transmediale Berlin, Wissenschaftliche Lehrbeauftragte an der Hochschule Heilbronn, Mitorganisatorin der Konferenz re:place Berlin, Ausstellungs- und Projektkoordinatorin für das Deutsche Architektur Zentrum Berlin und co-initiierte 2009 die kuratorische Plattform Several Pursuits in Berlin. Seit 2009 promoviert sie an der Kunsthochschule für Medien Köln zu Künstlerischen Techniken der Re-Inszenierung archivarischer Materialien. Seit Februar 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der KHM, Bereich Wissenschaft (Ästhetik) im DFG-Projekt An den Grenzen der Archive - Neue kunstwissenschaftliche und künstlerische Herausforderungen im Umgang mit Archiven.
Vorträge / Moderationen:
Kulturspezifische Aspekte des Archivierens. Einige Fragen zu den (un)möglichen Mechanismen kultureller Bedeutungsherstellung am Beispiel der Arab Image Foundation in Beirut (Libanon). Beitrag zum Workshop Kultur/Transfer/Transformation. Formen und Praktiken ästhetischen Handelns in entgrenzten Gesellschaften, im Rahmen des Doktorand_innenkolloquiums an der Kunsthochschule für Medien Köln, 17./18. Januar 2013.
An den Grenzen der Archive – Der Künstler als Archivar. Vortrag im Rahmen der Tagung Fotografie und Film im Archiv. Sammeln, Bewahren und Erforschen der Kommission Fotografie der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Museum Europäischer Kulturen und dem Museum für Fotografie, 22.-24. November 2012.
Von der Organisations- zur Distributionsform zum epistemischen Labor? Projektvorstellung im Doktorandenkolloquium, Kunsthochschule für Medien Köln, 11. Juli 2012.
Zwischen Festmachen und Loslassen. Dinge und Verfahren des Dokumentarischen. Themengespräch mit Stephanie Sarah Lauke und Kerstin Meincke im Doktorandenkolloquium, Kunsthochschule für Medien Köln, 2. Februar 2012.
Re-Inszenierung als Reanimationsprozess in den Arbeiten von Lisa Oppenheim, William E. Jones und Ming Wong. Projektvorstellung im Doktorandenkolloquium, Kunsthochschule für Medien Köln, 21. Januar 2011.
Failure Symposium, Moderation, Institut für Alles Mögliche, Berlin, 5.-7. November 2010.
Publikationen:
Vom (Un)Wissen der Archive. In: off topic #4 - Zeitschrift für mediale Künste, Kunsthochschule für Medien Köln, 2012.
Dearest progressive scan loading. On victims of broadband. In: Florian Hartling, Beat Suter (Hrsg.): Archivierung von digitaler Literatur: Probleme – Tendenzen – Perspektiven. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2010: 187-189. (= Sonderheft SPIEL: Siegener Periodicum zur Internationalen Empirischen Literaturwissenschaft. Jg. 29. H. 1+2)
Failure, Hg. mit Pauline Hanson, Berlin: Several Pursuits 2010. (Konferenzkatalog)
Alice Miceli - The Chernobyl Project, Hg. mit Pauline Hanson, Berlin: Several Pursuits 2010. (Künstlerpublikation)
Dearest progressive scan loading. On victims of broadband. In: Neural Magazine No. 25, 2006: 26-27