Kunst - und Medienwissenschaften

Projekt 19 / 30

Analyse von Paul Andersons Punch-drunk Love
 
Analyse von Paul Andersons Punch-drunk Love Thumbnail #1

Analyse von Paul Andersons Punch-drunk Love

Personen:

Max Wallraff

Geboren 1981 in Bonn, Germany. Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln von 2003 bis 2008.

Website:
http://www.wisdominalphabeticalorder.com

Mitarbeit:
Autorenschaft und Recherche: Max Wallraff

Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln

Projektart:
Diplom

Entstehungsjahr: 2008
Kategorie: Text

Betreuung:
Prof. Thomas Bauermeister
Prof. Zilvinas Lilas
Stefanie Stallschus (MA)

Quelle:
Projektarchiv der Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archivkhmde

Der kalifornische Regisseur Paul Thomas Anderson wurde mit den Filmen Boogie Nights (1997) und Magnolia (1999) in kurzer Zeit zum gefeierten Nachwuchsstar des amerikanischen Autorenkinos. Die Reaktionen auf seinen vorletzten Film waren dagegen verhalten. Punch-drunk Love ist, was die Erzählform und Besetzung angeht, kein unkonventioneller Film. Hat Anderson mit einer linearen, einfachen Geschichte und mit der Besetzung von Adam Sandler die Erwartungen der Kritiker enttäuscht? Begegnete man deshalb seinem Film mit Indifferenz oder ist Punch-drunk Love tatsächlich hinsichtlich filmischer Form und Sujet ein unbedeutender Film? Angesichts der unbestreitbar herausragenden Qualität seines bisherigen Werkes und im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Filmemachers ist es unerlässlich, auch Punch-drunk Love einer genauen Prüfung zu unterziehen. Ich meine, Anderson schafft durch die Anpassung an eine konventionelle Erzählweise einen Kommentar zu dem Phänomen der ungemein erfolgreichen Adam-Sandler-Filme. Gleichzeitig verfeinert er in seinem Fokus auf eine Figur die audiovisuellen Darstellungsmittel eines psychischen Innenlebens.
Mit dem Ziel, eine Grundlage für weitere kultur- und filmgeschichtliche Fragestellungen zu schaffen, möchte ich Punch-drunk Love einer umfassenden filmwissenschaftlichen Analyse unterziehen und Interpretationsansätze anstellen, die dazu beitragen, die Themenfelder des Regisseurs zu erkennen.

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