Kunst - und Medienwissenschaften

Projekt 30 / 30

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partizipativer audiovisueller Wissensraum

Personen:

Markus Unterfinger infobruchstueckecom

Geboren 1963 in Zürich, Switzerland. Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln von 1999 bis 2001.

Website:
http://www.khm.de/~unterfinger/PART/Intro/index.html
http://www2.khm.de/audiolectures

Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln

Projektart:
Diplom

Entstehungsjahr: 2001
Kategorie: Netzprojekt, Hörstück

Betreuung:
Prof. Dr. Hans Ulrich Reck
Prof. Andreas Henrich
Oliver Wrede

Quelle:
Projektarchiv der Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archivkhmde

„PART“ bildet den Vorlesungszyklus von Prof. Dr. Hans-Ulrich Reck über "Utopie, Funktion, Kritik, Kontext: Bedeutung und künstlerische Ausprägung kunsttheoretischer Kernfragen des 20. Jahrhundert" als digitaler Wissensraum ab.  "PART" steht für: "partizipativer audio-visueller Wissensraum" – ein Projekt, das sich der Aufbereitung, Redaktion und Einrichtung dieses audiovisuellen Materials für das Internet (sowie für Datenträger wie CD-Rom und DVD) widmete. Bis zu einer Diplomarbeit hat Markus Unterfinger das Projekt stetig weiter ausgearbeitet. Vorab illustrieren zwei Vorlesungen vom November 2000 das Vorhaben. Sie geben ein Beispiel und stehen zugleich beispielhaft für das ganze Unterfangen ein.

Markus Unterfinger ging es darum, für die Grundthese der Vorlesung, daß nämlich die Künste und ihre Praxen selber theoriebildende Kraft haben und die Wissenschaften dieses Typs wesentlich vom inspirierenden, poetischen Geist der Kunst leben, in eine medial angemessene, funktional brauchbare Form zu bringen. Dazu waren viele Probleme zu lösen, die hier hinter dem Produkt zurücktreten dürfen. Entstanden ist etwas besonderes, das sich im Grunde von alleine versteht, aber selten anzutreffen ist: Der Computer wird nicht als Textmaschine verwendet, die auf die Oberfläche eines Monitors sich verengt, sondern als Radio.

Das Projekt stellt sich nicht nur der fachwissenschaftlichen Seite, sondern entwirft eine beispielgebende Inszenierung von Wissenschaft. Daraus ergibt sich die wesentliche, dieses Projekt und ähnliche weitere motivierende, eine generell relevante Frage, wie Wissen sich im Zeitalter des Internet als Verbindung von Hermeneutik und Poesie, in Einheit von objektivierbarer Argumentation und begleitender Inszenierung entwickeln lässt. Das hängt offenkundig nicht nur ab von der Adaption bisheriger enzyklopädischer Systeme, sondern vor allem von einer erfindungsreichen Einrichtung neuer, spezifisch diesem Medium eingepasster Informations- und Kommunikationsstrukturen – Hans Ulrich Reck, 2001

Weitere Projekte: