Grenzen der Archive

Materialien

Standpunkte zum Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln

In Köln von Archiven zu sprechen, ohne den Zusammenbruch des Historischen Archivs der Stadt zu erwähnen, ist unmöglich. Es war das bedeutendste stadtgeschichtliche Archiv nördlich der Alpen, mit Dokumenten und Objekten aus ca. tausend Jahren. Das Unglück geschah am 3. März 2009, die Aufarbeitung seiner Ursachen wie auch seiner Folgen ist im Jahre 2016 noch nicht abgeschlossen. Ein Jahr nach dem Zusammenbruch, am 5. März 2010, wurde im Berliner Martin-Gropius-Bau eine Solidaritätsausstellung eröffnet: Köln in Berlin – Nach dem Einsturz: Das Historische Archiv. Der Druck des Ausstellungskatalogs aber ist vom Kulturdezernenten der Stadt Köln verhindert worden. Als Reaktion darauf hat der Verlag Walther König die schon versammelten Texte als PDF auf seine Website gestellt, und zwar mitsamt einem Vorwort, das aus dem erstaunlichen Briefwechsel zwischen Verlag und Kulturdezernat zitiert. Der Text ist seit geraumer Zeit nicht mehr verfügbar. Wir danken dem Verlag Walther König für die Erlaubnis, ihn erneut ins Internet zu stellen:

Walther König (Hg.): Standpunkte. Kölner Persönlichkeiten zum Einsturz des historischen Archivs der Stadt Köln, Köln 2010. Texte von Konrad Adenauer, Mary Bauermeister, Jürgen Becker, Karin Beier, Alfred Biolek, Siegfried Gohr, Helmut Heinen, Günter Herzog, Friedrich Wolfram Heubach, Dietmar Jacobs & Jürgen Becker, Navid Kermani, Stefan Kraus, Alfred Neven DuMont, Christopher Freiherr von Oppenheim, Frank Schätzing, Fritz Schaumann, Ulrich S. Soénius, Martin Stankowski, Dieter Wellershoff, Jürgen Wilhelm.